Herzlich willkommen in einer liebenswerten Kleinstadt in Oberbayern
Stadt Vohburg
Bürgermeister Martin Schmid
Suche

Stadtplatz mit Donaustraße


Die ehemalige Andreaskirche (Rathaus)

Rathauswurde zu einem moderen Rathaus umgebaut. Die Verwaltung konnte bereits im Juli 2007 in die neuen Räume einziehen.

Die spätgotische Andreaskirche wird 1270 zum erstenmal Mal urkundlich erwähnt. In einer weiteren Urkunde von 1389, die das älteste Siegel Vohburgs aufweist, wird sie erneut genannt. 1670 Umbau der Kirche und des Turmes, vier Jahre später Einbau des Hochaltares. 1788 ausstuckiert durch den Italiener Modini. 1880 profaniert und anschließende Nutzung als Getreidelager, Hopfen-, Feuerwehr-, und Turnhalle. 1945 bei einem Fliegerangriff schwer beschädigt, wird sie 1947 wieder instandgesetzt. In den Jahren 1954/1955 erfolgte der Umbau zum Rathaus.

Am heute zweigeschossigen Chorpolygon mehrfach gestufte Strebepfeiler. Der nordseitige Turm mit Deutschem Band und hohen, schmalen Rundbogenblenden. Der achtseitige, 1964 mit glasierten Tonziegeln gedeckte Spitzhelm steigt über dem gotischen Giebel auf.

(Quellen: Denkmäler in Bayern - Landkreis Pfaffenhofen, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen; Vohburg mit seinen Ortsteilen - Bilder einer liebenswerten Kleinstadt und ihrer Bürger v. J. Pflügl)

Die Katholische Filialkirche St. Antonius

Katholische Filialkirche St. AntoniusSt. Antonius - Altarraum

Barockkirche aus dem Jahre 1727, 1880 verändert. 1727 wurde sie als Klosterkirche von den Franziskanern erbaut. Säkularisation des anliegenden Klosters 1802, Profanierung der Kirche 1837, anschließende Nutzung als Lagerraum und Theatersaal, schließlich 1866 als Pferdestall. 1880 Rückkauf der Kirche durch Dekan Ulrich Steinberger. Überführung der Gebeine des seligen Bauers Johannes von der Andreaskirche zu St. Antonius. 1945 wurde die Kirche bei einem Fliegerangriff beschädigt. Die Instandsetzung erfogte 1947.

Nach etlichen Umgestaltungen in den nachfolgenden Jahren wurde die St. Antoniuskirche von 1995 bis 1998 unter dem Bischöflich-Geistlichen-Rat Herrn Stadtpfarrer Joachim Beuchert generalsaniert. Die Apsis ist nun mit einer Stele, welche die 12 Tore des himmlischen Jerusalems darstellt, ausgestattet. Auch die Verehrungsstätte des seligen Bauers wurde etwas schlichter gestaltet und eine neue Orgel installiert. Mit der Weihe des Altares und der neuen Orgel wurden am 18. April 1999 die Sanierungsarbeiten, mit einem Kostenvolumen von ca. 3,5 Mio. DM abgeschlossen.

(Quellen: Denkmäler in Bayern - Landkreis Pfaffenhofen, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen; Vohburg mit seinen Ortsteilen - Bilder einer liebenswerten Kleinstadt und ihrer Bürger v. J. Pflügl)

ehemaliges Mädchenschulhaus - heute Sparkasse

ehemaliges Mädchenschulhaus - heute SparkasseDas ehemalige "Zwicksche Haus" diente ab 1726 als Franziskanerkloster. 1802 kam die Säkularisation und damit die Aufhebung des Klosters. Ab 1880 wurde im ehemaligen Klostergebäude die Mädchenschule eingerichtet, die bis zu ihrer Schließung 1970 von den Armen Schulschwestern geleitet wurde. Der zweigeschossige Traufseitbau mit Schweifgiebel und segmentbogigen Fenstern wurde von den vereinigten Sparkassen des Landkreises Pfaffenhofen erworben und von 1995 - 1996 außen und innen vollkommen renoviert. Im Erdgeschoss zog die Sparkasse selbst ein und im Obergeschoss eine Arztpraxis. Der kreuzgratgewölbte Gang im 1. Obergeschoss wurde erhalten.


Mariensäule

Mariensäule aus dem 19. JahrhundertDie Mariensäule dürfte aus dem 19. Jahrhundert stammen. Die Muttergottes ist eine nazarenische Gußeisenplastik. Die Säule wurde im Zuge der Umgestaltung des Stadtplatzes (1992/1993) neu renoviert.







Brunnen am Stadtplatz

Brunnen am StadtplatzDer dreieckige Quellstein ist ein Monolith, er besteht also aus einem gewaltigen Steinblock. Aus drei Punkten dieses Steines quillt Wasser. Der Stein verbindet den Platz optisch mit den umliegenden Häusern und Hausgiebeln. Das Wasser symbolisiert ständige Veränderung und stetigen Wechsel. Es erzählt von der langen Geschichte der Stadt und ihrer Entstehung als Insel zwischen den Donauarmen. Die in den Stein gemeißelten Bilder und Symbole laden den Betrachter zum Fragen und Kombinieren ein. So ist der vergoldete Fuchs das Vohburger Wappentier (Vohpurch = Fuchsburg). Ornamente wie das Zickzackband und das Wappen finden sich im Vohburger Burgtor wieder. Und auch die Sonnenuhr erinnert an die vergehende Zeit und damit an die Geschichte der Stadt.

Der Brunnen wurde 1993 von den Bildhauern Ludwig Hauser und Anja Böcker im Auftrag der Stadt Vohburg geschaffen.

Kriegerdenkmal

KriegerdenkmalDas Denkmal wurde im Auftrag des damaligen Veteranen- und Kriegervereins 1906 errichtet. Im Zuge der Stadtplatzgestaltung beschloss der Stadtrat im September 1991 die vollständige Restaurierung des Kriegerdenkmales. Mit einem Kostenvolumen von rd. 80.000,-- DM wurde der Sockel erneuert und die ca. 4000 Buchstaben und Zahlen in Blei gehämmert. Die Löwengruppe sowie das Oberteil mit Kreuz wurden gereinigt und imprägniert. Mit der Aufstellung an der jetzigen Stelle soll das Kriegerdenkmal ein würdiger Mittelpunkt des neugestalteten kleinen Platzes zwischen dem Rathaus und dem Trennelement sein.

(Quelle: Vohburg mit seinen Ortsteilen - Bilder einer liebenswerten Kleinstadt und ihrer Bürger v. J. Pflügl)

Donaustraße 9; Gasthaus "Stöttnerbräu"

StöttnerbräuDer stattliche Bau mit Mansardwalmdach wurde um 1800 errichtet. Die lange Platzfront ist geknickt; Putzgliederung, Gauben mit eingezogenen segmentbogigen Verdachungen.



(Quellen: Denkmäler in Bayern - Landkreis Pfaffenhofen, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen)

Donaustraße 8; das sog. Görz-Haus

geschnitzte Haustür mit Portalrahmungbarocke Holzfigur der Anna SelbdrittNeben der Mariensäule steht ein stattliches Wohn- und Geschäftshaus mit Schweifgiebel, erbaut Anfang des 19. Jahrhunderts. Besonderes Augenmerk verdienen die geschnitzte Haustür mit Portalrahmung und die barocke Holzfigur der Anna Selbdritt, die an der zum Hauptplatz abgerundeten Ecke in einer Nische angebracht ist.


(Quellen: Denkmäler in Bayern - Landkreis Pfaffenhofen, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen)

Donaustraße 31; das ehemalige "Gasthaus zur Post"

Gasthaus zur PostGebäude mit zwei Treppengiebeln und nachgotischem Giebeldekor aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Seit 1883 war hier auch die Pferdewechselstation der Post untergebracht. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts im Besitz des Brauers und Posthalters Adolf Fröhlich, † 1908, der 1876 -1878 und 1894 - 1899 auch Bürgermeister von Vohburg war.

Das Gebäude ist ein zweigeschossiger Bau mit Stufengiebel, die Giebelstufen der Ostfront mit Maßwerkdekor der spätesten Gotik, an der nördlichen Ecke befindet sich ein polygonaler Turmerker mit Zwiebeldach.

(Quelle: Denkmäler in Bayern - Landkreis Pfaffenhofen, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen)

Pfarrhofstraße 1; ehemalige Marienapotheke

ehemalige MarienapothekeGebäude mit Halbwalmmansarddach und Putzgliederung dürfte um 1770/1790 entstanden sein. Besonders bemerkenswert sind die abgerundeten Ecken, Fassadenmalereien und das halbfigurige Relief der Muttergottes. Das Gebäude ist jetzt im Besitz der Familie Dr. Haller.




(Quelle: Denkmäler in Bayern - Landkreis Pfaffenhofen, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen)

Pfarrhofstraße 5; kath. Pfarrhaus mit Nebengebäuden

kath. Pfarrhaus mit NebengebäudenErbaut, lt. einer spätgotischen Inschrifttafel 1470. Traufseitiger Satteldachbau, an der östlichen Giebelseite Vorbau mit Schweifgiebel. Das zugehörige Nebengebäude mit Halbwalmdach wurde ca. 1816 erbaut. Zwei Wappentafeln aus den Jahren 1493 und 1587 sind an der Giebelseite angebracht. Das Rückgebäude war der ehemalige Pfarrstadel, der wohl um 1587 entstanden ist. Es ist ein breit gelagerter Bau mit steilen, gestäbten Giebeln, der 1978 unter Stadtpfarrer Joachim Beuchert zum Pfarrjugendheim umgebaut wurde. Die Gebäude umgibt eine Hofmauer mit Kielbogenpforte die auf das 15./16. Jahrhundert datiert wird.

(Quellen: Denkmäler in Bayern - Landkreis Pfaffenhofen, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen; Vohburg mit seinen Ortsteilen - Bilder einer liebenswerten Kleinstadt und ihrer Bürger v. J. Pflügl)